Aktuelle Nachrichten zu geschlossenen Fonds

17.03.2014

Verschweigen von Provisionen: LG Frankfurt verurteilt Taunus-Sparkasse zu Schadensersatz

Mit einem vor dem Landgericht Frankfurt erstrittenen Urteil (verkündet am 21.02.2014) hat der Düsseldorfer Rechtsanwalt Tobias Fuchs für seinen Mandanten Schadensersatzforderungen gegen die Taunus-Sparkasse durchgesetzt. Diese muss dem Mandanten, der sich an dem Schiffsfonds Hannover Leasing Nr....weiterlesen

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14.03.2014

AWD-Vermittlungen: Postbank scheut Gang zum EuGH und erkennt Anspruch eines Atlas-Fonds Nr. 11-Anlegers an

Für viele Anleger des Atlas-Fonds Nr. 11 – zigfach vermittelt durch den AWD und  finanziert durch die Postbank bzw. ihren Rechtsvorgänger BHW - dürfte ein sensationeller Verfahrensverlauf mehr als ein Hoffnungsschimmer auf Rückabwicklung dieser Anlage sein. Ein Mandant der Düsseldorfer Kanzlei...weiterlesen

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06.11.2013

Ventar SW Immofonds: Anleger erhalten Schadensersatz wegen Prospektfehler

Das Landgericht Leipzig hat in einem von der Düsseldorfer Kanzlei mzs geführten Verfahren einen Prospektfehler festgestellt und die Gründungsgesellschafter zu Schadensersatz in voller Höhe verurteilt. Die Kläger hatten Fondsanteile an der Ventar SW Immofonds 2011 GbR im Nennwert von 50.000 DM...weiterlesen

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30.10.2013

Wölbern Invest KG stellt Insolvenzantrag

Das Emissionshaus Wölbern Invest ist insolvent. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend. „Die Insolvenz ist der vorläufige Höhepunkt einer ganzen Reihe von negativen Schlagzeilen, die das Fondshaus in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder geliefert hat“, sagt Arne Podewils,...weiterlesen

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27.09.2013

Atlas-Fonds Nr. 10: Sparkasse Karlsruhe-Ettlingen erneut zur Rückabwicklung verurteilt

Das Landgericht Itzehoe hat mit Urteil vom 04.07.2013 (7 O 109/11)  bestätigt, dass das Tatbestandsmerkmal des "Bestimmens" im Rahmen eines Haustürgeschäftes nach § 1 HWiG europarechtskonform dahingehend auszulegen ist, dass ein "Bestimmen" schon dann gegeben ist, wenn die...weiterlesen

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25.09.2013

Razzia bei Wölbern Invest: Firmenchef Schulte verhaftet – Möglichkeiten der Anleger

Razzia beim Emissionshaus Wölbern Invest und Verhaftung des Firmenchefs Heinrich Maria Schulte: Beim traditionsreichen Hamburger Fondshaus überschlugen sich am 23. September die Ereignisse. Anleger der Wölbern-Immobilienfonds dürften dies mit gemischten Gefühlen beobachtet haben. Denn sie haben...weiterlesen

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28.08.2013

Signa 03 Milano: Anleger warten vergeblich auf Ausschüttungen

Italien, Mailand, hochwertiges Bürogebäude – all das klang in den Ohren der Anleger des geschlossenen Immobilienfonds Signa 03 Milano wahrscheinlich verlockend, zumal der Fonds mit prognostizierten Ausschüttungen von 6 Prozent p.a. und Steuervorteilen einer Immobilie in Italien angepriesen wurde....weiterlesen

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LHI meldet für Technologiepark Köln Insolvenz an – Tausende Anleger erleiden hohe Verluste

Obwohl die LHI Leasing GmbH in der Branche als solides Emissionshaus mit glücklichem Händchen gilt, musste sie bei ihrem Technologiepark Köln Fonds aufgeben. Der Grund: die Problematik der Schweizer Franken und ihre Entkoppelung vom Euro.

Der 240-Millionen-Euro-Fonds hatte 155 Millionen € Fremdkapital zur Finanzierung des Technologieparks aufgenommen, davon 75 Millionen in Schweizer Franken. Durch die Entkoppelung des Franken vom Euro [Link zu Blogartikel] Anfang des Jahres stieg auch die effektiv in Euro zu tilgende Schuldsumme und machte sämtliche Hoffnungen auf einen langjährigen Währungsvorteil zunichte. 35 Millionen € mehr sind nun zurückzuzahlen.

Schon vorher hatte es Probleme mit dieser Finanzierung durch Fremdwährung gegeben, da das Bankenkonsortium von seinem Recht Gebrauch gemacht hatte, höhere Sicherheiten zu verlangen, da die im Kreditvertrag verankerten Beleihungsgrenzen überschritten wurden. Schließlich verweigerten die Mehrheitsgesellschafter im Fonds - der SHB Altersvorsorgefonds - ihre Zustimmung zu einem Finanzierungskonzept und so blieb nur noch der Gang zum Insolvenzgericht.

Der Technologiepark Köln besteht aus sieben Immobilien und ist mit mehr als 300 Unternehmen und über 6000 Mitarbeitern einer der größten multifunktionalen Unternehmensstandorte der Region. Von 255.000 m² Nutzfläche befanden sich Ende 2013 nur 61.900 m² im Leerstand.

Die LHI Leasing GmbH aus Pullach konnte seit ihrer Gründung im 1973 rund 3,2 Milliarden € Eigenkapital bei etwa 24.000 privaten und institutionellen Investoren sammeln. 51 % der Gesellschafteranteile hält der Konzern Landesbank Baden-Württemberg und 40 % der Konzern Norddeutsche Landesbank.

Durch die Nachbesicherung seines Fonds musste LHI Liquidität abschmelzen und konnte die Anleger und stillen Teilhaber nicht mit Ausschüttungen und Gewinnen bedenken. Insgesamt waren am 30. April 2014 insgesamt 19,84 Millionen € an die Bank verpfändet.

Nun muss der Insolvenzverwalter prüfen, ob ein Zwangsverkauf der Immobilie erforderlich ist.

Mit diesen Problemen durch die Entkoppelung des Frankens steht LHI nicht alleine dar. Rund 60 weitere geschlossene Immobilienfonds haben zumindest auch teilweise über Franken Darlehen finanziert. Das Kreditvolumen in Schweizer Franken der Jahre 2004 bis 2006 dürfte sich auf etwa 1,3 Milliarden Euro belaufen, schätzt André Fischer, Sprecher des Berliner Analysehauses Scope Ratings.

In diesem Fall kommt ein weiteres ungünstiges Detail hinzu: Mit den SHB Fonds als Mehrheitsgesellschafter hat es die LHI derzeit nicht gut getroffen. So gab der SHB-Fonds gerade erst bekannt, dass eine Sanierung anstehe, nun trifft ihn die Insolvenz des Technologieparks. Welche Konsequenzen diese Entwicklung haben wird, bleibt noch ungewiss und das ist vor allem für die fast 40.000 SHB-Anleger eine schlechte Nachricht. Sie sind nämlich weiterhin verpflichtet, die monatlichen Raten zu zahlen und dass, obwohl diese Entwicklung ein weiterer tiefer Kratzer im ohnehin problematischen Image der SHB ist.

Was bleibt als Fazit für den Anleger?

Tausende Anleger stehen nunmehr vor einem Scherbenhaufen. Es drohen hohe Kapitalverluste. Häufig zeigt sich allerdings, dass die Anleger vor Zeichnung der Beteiligung von ihrem Anlageberater unzureichend auf die Risiken und Besonderheiten des Fonds aufmerksam gemacht wurden. Bankberater haben zudem häufig ihre Pflicht zur Offenlegung der erhaltenen Vertriebsprovisionen verletzt. Als Spezialkanzlei  mit insgesamt 7 Fachanwälten für Bank- und Kapitalmarktrecht stehen wir betroffenen Anlegern für eine rechtliche Überprüfung der damaligen Anlageberatung gerne zu Verfügung.

 

28.08.2013

Signa 03 Milano: Anleger warten vergeblich auf Ausschüttungen

Italien, Mailand, hochwertiges Bürogebäude – all das klang in den Ohren der Anleger des geschlossenen Immobilienfonds Signa 03 Milano wahrscheinlich verlockend, zumal der Fonds mit prognostizierten Ausschüttungen von 6 Prozent p.a. und Steuervorteilen einer Immobilie in Italien angepriesen wurde.

Tatsächlich erhielten die Anleger die prognostizierten Ausschüttungen - allerdings nur bis 2009. Seitdem haben die Anleger keinen Cent mehr gesehen. Ob sich der Fonds wieder erholen wird, ist fraglich.

„Anleger wurden häufig mit überhöhten Erwartungen gelockt. Immobilienfonds wurden dabei regelmäßig als absolut sichere Kapitalanlage angepriesen. Die Risiken, die die Anleger mit ihrer Investition eingingen, wurden aber häufig verschwiegen“, erklärt Stefanie Sommermeyer, Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht der Kanzlei mzs Rechtsanwälte. Die Juristin rät den Anlegern daher, die Kapitalanlage rechtlich auf mögliche Schadensersatzansprüche überprüfen zu lassen.

Doch die Rechtsprechung sieht vor, dass die Anleger genau über diese Risiken aufgeklärt werden. „Schließlich droht im schlimmsten Fall der Totalverlust des investierten Geldes“, so Fachanwältin Sommermeyer. Darüber hinaus müsse der Anleger auch darüber aufgeklärt werden, dass er während der Laufzeit des Fonds nicht aus seiner Beteiligung aussteigen kann. „Ist die Risikoaufklärung ausgeblieben, können Ansprüche auf Schadensersatz geltend gemacht werden“, so Sommermeyer.

Enttäuschte Anleger des Signa 03 Milano können sich an die Kanzlei mzs Rechtsanwälte wenden, um ihre Ansprüche auf Schadensersatz überprüfen zu lassen.

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